Inhaltsverzeichnis

Aufgrund der doch mittlerweile recht umfangreichen Chronik des Tambourkorps GERMANIA Willich haben wir diese in einzelne Bereiche unterteilt.

Beim Klick auf eine der nachfolgenden Zeilen wird der entsprechende Ausschnitt unserer Chronik angezeigt.

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Wir wünschen euch nun genauso viel Vergnügen beim Lesen unserer Chronik wie uns das Erstellen bereitet hat.

Der Vorstand

Grußwort des ASV Präsidenten Günter Baumeister

Das Tambourkorps GERMANIA Willich 1926 wird in diesen Tagen 75 Jahre. Ein rundes Jubiläum mit einer stolzen Vergangenheit. Weit über die Grenzen Willichs hinaus, ist das Tambourkorps GERMANIA Willich bekannt.

Bei vielen Schützenfesten und Umzügen, in den Städten und Gemeinden, ist das Tambourkorps wohl bekannt. Der Allgemeine Schützenverein Willich feiert kein Schützenfest ohne GERMANIA, dieses Tambourkorps gehört einfach dazu. Die Begleitung zum Ehrenmal und vor allen Dingen der Zapfenstreich ist ein fester Bestandteil von GERMANIA Willich zu unserem Fest.

Die Grüße des ASV Willich und mein persönlicher Glückwunsch zum 75. Geburtstag, verbunden mit dem Wunsch noch viele herrliche Klänge von Euch hören zu dürfen, vermittelt Euch

Euer Präsident
Günter Baumeister

Grußwort des Bürgermeisters der Stadt Willich Josef Heyes

Liebe Mitglieder des Tambourkorps GERMANIA Willich,

so wenig, wie die Schützenfeste aus der Stadt wegzudenken sind, kann man sich ein Schützenfest in Willich ohne das Tambourkorps GERMANIA Willich vorstellen : Das Tambourkorps GERMANIA Willich hat sich in seiner 75jährigen Geschichte einen beachtlichen Ruf erworben - und dies auch weit über die Grenzen der Stadt Willich hinaus. In diesem Zusammenhang sein nur an den "Ausflug" des Korps nach New York erinnert, wo man im zurückliegenden Jahr die Steubenparade im "Big Apple" bereichert hat.

Egal, ob als "Botschafter" der Stadt Willich in New York, oder eben aber in heimischen Gefilden beim Schützenfest des ASV Willich 1886 e.V.: Schmissige, gekonnte Marschmusik und ein akkurates, untadeliges Auftreten haben dieses Korps zu einem überall beliebten und geschätzten Aushängeschild der Stadt gemacht.

Diese Tugenden, diese Qualität zeichnet dieses Korps nun schon seit 75 Jahren aus : Im Februar 1926 wurde das Tambourkorps GERMANIA bei einer Versammlung in der Gaststätte Windhausen gegründet. Ob die Gründungsmitglieder Korpsführer Winand Dahmen, der 1. Vorsitzende Hermann Jansen oder der Zeugwart Willi Jansen seinerzeit geahnt haben, dass sie eine solche Tradition begründen, bleibt unbeantwortet; ganz sicher ist aber, dass das Korps GERMANIA in seiner 75jährigen Geschichte manchen Sturm überstanden hat und sich heute zum Jubiläum in einer brillanten Verfassung präsentiert.

Herzliche Gratulation zum Jubiläum also auch im Namen der Stadt Willich- verbunden mit den besten Wünschen für die Zukunft des traditionsreichen und sehr lebendigen Tambourkorps GERMANIA Willich.

Josef Heyes
Bürgermeister

Grußwort des 1. Vorsitzenden und des Geschäftsführers

Aus Freude zur Musik und sicherlich auch im Sinne eines kameradschaftlichen und geselligen Miteinanders wurde vor 75 Jahren , also im Jahre 1926, in Willich das Tambourkorps GERMANIA Willich gegründet. Mit einem bunten Repertoire an Märschen ist es bis heute gelungen, das Erbe unserer Gründungsväter zu erhalten und fortzuführen und somit einen Beitrag zur Pflege der rheinischen Musikkultur zu leisten.

Der große Zuspruch seitens der Zuschauer bei den Festumzügen, zu den Paraden und beim Zeremoniell des „Großen Zapfenstreiches“ und nicht zuletzt der ideelle Freizeitwert sind Grund genug, an solchen Traditionen auch in Zukunft festzuhalten. Das Tambourkorps GERMANIA Willich ist durch seine hervorragende Altersstruktur bestens für die Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte gewappnet.

Oberste Priorität der zu bewältigenden Aufgaben besitzt dabei die Festigung des bestehenden Mitgliederstammes, die Integration und Förderung von Nachwuchskräften sowie der Ausbau der Ausbildungskapazitäten in quantitativer und qualitativer Hinsicht. Die Umsetzung dieser Ziele soll dabei der Erwartungshaltung unserer Mitglieder und der musikinteressierten Zuschauer und Zuhörer langfristig gerecht werden.

Unsere herzlichen Grüße gelten vor allem unseren Gästen, unseren befreundeten Musikern und Schützenvereinen, den vielen Gönnern und Helfern sowie den Bewohnern Willichs.

Den abschließenden Dank widmen wir unseren aktiven Spielleuten, von denen sich jeder Einzelne mit seinem persönlichen Engagement um den Fortbestand des Korps verdient gemacht hat.

Karl Heinz Bohn (1. Vorsitzender)
Karl van Bökel (Geschäftsführer)

Die Geschichte des Tambourkorps GERMANIA Willich 1926

Nach den Wirren des 1. Weltkrieges gab es Anfang der 20er Jahre in fast keinem Dorf ein eigenes Tambourkorps. Die verschiedenen Spielleute waren meist in der Feuerwehr, so auch in Willich. Im Jahre 1922 wurde in Willich ein Jugendkorps gegründet, das jedoch im Jahre 1924 wieder aufgelöst wurde. Drei Mitglieder dieses Jugendkorps gingen nach dessen Auflösung zu der Willicher Feuerwehr. Zu dieser Zeit wurden Proben nur unmittelbar vor Veranstaltungen und Auftritten (z.B. Ständchen) angesetzt. Große Feste wurden während der Besatzungszeit in Willich nicht gefeiert.

Die Gründung

Als die Feuerwehr im Sommer 1925 mit dem damaligen Bürgermeister Herrn Josef Granderath einen Ausflug nach Zons machte, wurde die Idee zur Gründung eines Korps in Willich geboren. Der spätere Name „GERMANIA“  wurde von dem Spielmann Josef Pöllen vorgeschlagen. Nachdem die Besatzungsmächte am 1. Januar 1926 das Ruhrgebiet räumten, ging es mit der Vereinsgründung sehr zügig voran. Bereits im Februar 1926 wurde das Tambourkorps GERMANIA Willich auf einer Versammlung in der Gaststätte Windhausen gegründet. Zu den Gründungsmitgliedern zählten:

Korpsführer Wienand Dahmen
1. Vorsitzender Hermannn Jansen
Zeugwart Willi Jansen
Flötisten Trommler
Jakob Verlaak Hubert Wefers
Josef Pöllen Gerhard Küsters
Karl van Bökel Senior Wilhelm Bommers
Jakob In het Panhuis Heinrich In het Panhuis
Jakob Meyer Heinrich Heyer
Hans Küsters  

Im gleichen Jahr wurden die ersten 17 Uniformen angeschafft. Die Farbe der Uniformen war allerdings nicht blau, sondern grün! In dieser Zeit spielten die Flötisten nicht nur ihre Flöten, sondern auch Horn und Fanfare.

Bild 1 : Tambourkorps GERMANIA Willich im Jahre 1926

1. Reihe hl. Josef Pöllen, Hermannn Jansen, Hubert Wefers, Karl van Bökel sen., Hans Küsters, Jakob Verlaak, Wilhelm Bommers, Wienand Dahmen
2. Reihe vl. Heinrich in het Panhuis, Jakob in het Panhuis, Heinrich Heyer, Willi Jansen, Gerhard Küsters

Der Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg

Im Jahre 1949 wurde die aktive Tätigkeit des Spielmannswesen in Willich wieder aufgenommen. Offiziell trat das Tambourkorps GERMANIA Willich 1950 beim Schützenfrühschoppen bei Ulrich Haus wieder öffentlich in Erscheinung. Zu den Gründungsmitgliedern nach dem Krieg zählten :

Korpsführer Wienand Dahmen (Gründungsmitglied)
1. Vorsitzender Heinrich Heyer (Gründungsmitglied) 
Geschäftsführer Hermann Jansen (Gründungsmitglied)
Zeugwart Willi Jansen
Flötisten Trommler
Hans Verlaak Anton Jansen
Jakob Verlaak (Gründungsmitglied)   Hans Küsters
Matthias Kirsch Heinrich Heyer (Gründungsmitglied)
Hans Peter Heyer Matthias Mieves
Peter Hauser Willi Küsters
Kurt Koss Karl Heinz Bohn
Bild 2 : Tambourkorps GERMANIA Willich im Jahre 1951

2. Reihe hl. Kurt Koss , Helmus Greis, Kurt Schröder, Hans Peter Heyer, Karl Heinz Bohn, Hans Küsters, Heinrich Heyer
1. Reihe vl. Wienand Dahmen, Hans Verlaak, Jakob Verlaak, Matthias Kirsch, Jakob in het Panhuis, Anton Jansen, Hans Breuer, Werner Bontenakels , Matthias Mieves, Willi Küsters, Hermannn Jansen

Die Uniformen wurden aus dem Marketenderbestand  der Besatzungsstreitkräfte angeschafft. Diese wurden dunkelblau eingefärbt und bei Martins- und Fastnachtszügen getragen. Die vor dem Krieg beim damaligen Zeugwart Willi Jansen gelagerten Instrumente wurden von den Spielleuten wieder instandgesetzt. Auch in dieser Zeit zählten die Hörner zur festen Ausrüstung der Flötisten (Hornisten). Mit den Hörnern wurden Signale, z.B.  beim Wecken und Hornmärsche geblasen. Einer der damiligen Hornisten, Josef Greis,  zählt auch heute noch zu den aktiven Spielleuten. Das Hornspielen wurde Mitte der 60er Jahre eingestellt. Heute werden nur noch Trommeln, Flöten und Lyren gespielt.

Die Stammstärke war bereits auf 19 Mann angewachsen. Im selben Jahr wurde das erste offizielle Schützenfest nach dem 2. Weltkrieg gefeiert, an dem auch das Tambourkorps GERMANIA Willich aktiv teilnahm.

Im Jahre 1952 fand der erste auswärtige Auftritt in Anrath statt. Die Beförderung der Mitglieder stellte eine besondere Herausforderung dar. Die Spielleute wurde per Dreirad von Max Tanski und per Krafträder von Karl van Bökel und Matthias Kirsch befördert. Der Rest war per Fahrrad unterwegs. Im gleichen Jahr nahm das Tambourkorps GERMANIA Willich am ersten Wettstreit nach dem Krieg teil. Er wurde in Krefeld-Uerdingen unter 10 Tambourkorps und Spielmannszügen ausgetragen. Das Tambourkorps GERMANIA Willich errang den 2. Platz in der Kategorie A. Den Dembach-Pokal des damaligen Bürgermeisters als erster Ehrenpreis errang das Tambourkorps Fichte-Lintfort knapp vor dem Tambourkorps GERMANIA Willich.

Im Jahre 1953 wurden 19 neue blaue Uniformen angeschafft. Im gleichen Jahr wurde mit der Notenausbildung der Flötisten begonnen. Gerade diese Veränderung in der Ausbildung stellte die Spielleute vor neue Herausforderungen, denen man sich aber mit Elan stellte. Diese Ausbildung wird auch heute noch praktiziert  - mit großem musikalischen Erfolg. Die Spielleute wurden und werden noch heute von Musikern aus den eigenen Reihen ausgebildet.

Im Jahre 1954 trat der Gründungs-Tambourmajor Wienand Dahmen von seinem Amt zurück. Die Nachfolge trat der 1951 eingetretene Karl van Bökel an, der bis dahin als Trommler agierte. Karl van Bökel, der im Jahre 1960 ebenfalls die Geschäftsführung übernahm, hat dem Verein durch eine tiefgreifende Umstrukturierung zu neuem Glanz verholfen und ihn weit über die Grenzen Willichs hinaus bekannt gemacht.

Bild 3 : Der „neue“ Mann am Stab – Karl van Bökel

1958 nahm das Tambourkorps GERMANIA Willich an einem Wettstreit anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Tambourkorps Ober- und Niederkassel teil. Durch die starke Konkurrenz konnte sich das Tambourkorps GERMANIA Willich nicht qualifizieren. Dafür errang der damalige Tambourmajor Karl van Bökel den 2. Preis in der Kategorie A.

1959 entschlossen sich einige Spielleute des Tambourkorps EINIGKEIT Schiefbahn zu den Germanen zu wechseln. Unter ihnen war auch der spätere 1. Vorsitzende August Schwengers. Im Jahr 1960 wurden erneut neue blaue Uniformen angeschafft, zu denen sowohl schwarze als auch weiße Hosen getragen wurden.

Bild 4 : Germania 1960 mit den neuen Uniformen

Mit der Anschaffung der ersten beiden halblangen Trommeln und der Lyra im Jahre 1964 revolutionierte das Tambourkorps GERMANIA Willich das Erscheinungsbild des klassischen Tambourkorps. In den Jahren danach wurde dieses Bild von anderen Vereinen adaptiert. Gespielt wurden die Instrumente von Josef Grootens und Karl Heinz Bohn (Trommel) sowie Heinz Schallert (Lyra).

Bild 5 : Germania 1964 – Der neue Look

In den darauffolgenden Jahren bis 1970 wurden insgesamt vier halblange Trommeln angeschafft, die von verschiedenen Trommlern voller Stolz getragen wurden.

Im Jahre 1975 wurde das Tambourkorps GERMANIA Willich zur 500-Jahr-Feier der Stadt Neuss eingeladen. Besonderer Aufruhr unter den beheimateten Tambourkorps in Neuss entstand durch die Tatsache, dass man die Germanen extra aus Willich engagierte, um mit der Polizeikapelle Köln den großen Zapfensteich auf dem Marktplatz in Neuss als Höhepunkt der 500-Jahr-Feier zu intonieren. Die Solisten waren Jakob in het Panhuis (Flöte) und Karl Heinz Bohn (Trommel) unter der Stabführung von Karl van Bökel.

Zum Königsjahr unseres Tambourmajors Karl van Bökel 1975 wurden erneut neue Uniformen angeschafft. Diese unterschieden sich von den bis dahin gängigen Spielmannsuniformen. Sie hatten keine Schwalbennester, keine Kragenspiegel und keine aufgesetzten Taschen. Auch hier war das Tambourkorps GERMANIA Willich seiner Zeit wieder voraus. Zu den neuen dunkelblauen Uniformen wurden graue Hosen mit blauen Biesen getragen. Diese Uniformen werden auch heute noch in fast unveränderter Form getragen.

Bild 6 : Germania 1975 wieder mit neuen Uniformen

Im Jahre 1978 wurden vier englische Paradetrommeln mit original Regimentsemblem des englischen Militärs angeschafft. Der größte Verfechter dieser besonderen Anschaffung war Karl van Bökel. Die Instrumente wurden durch einen kleinen Musikladen in Krefeld bestellt. Der Inhaber „Rasti“ begab sich extra nach Aldershot in England, um die Instrumente persönlich abzuholen. Heute sind diese Trommeln bereits Unikate und haben Seltenheitswert, da das Regiment, welches dieses Emblem führte, in der Zwischenzeit aufgelöst wurde.

Am 17. und 18. Juli 1981 nahm das Tambourkorps GERMANIA Willich an einem Wettstreit zum 50-jährigen Jubiläum des Tambourkorps „Einigkeit“ Bracht teil. Wieder wurde der 2. Platz in der Kategorie A belegt. Mit 234,9 Punkten lag das Tambourkorps nur 1,1 Punkte hinter dem Erstplatzierten.

Am 20. Januar 1983 feierten das Gründungsmitglied Jakob in het Panhuis und seine Gattin Eva ihre goldene Hochzeit. Zu diesem besonderen Anlass wurde dem Jubelpaar am Vorabend des Festes eine Serenade dargeboten.

Bild 7 : Die Goldhochzeit von Jakob und Eva in het Panhuis

Ein Höhepunkt am Festtag war das musikalische Geleit der Jubilare von der Kirche zur Gaststätte Krücken, in der die Feierlichkeiten abgehalten wurden.

Bild 8 : Die GERMANEN beim Spallier an St. Katharina

Im Jahr 1986 feierte der ASV Willich sein 100-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass marschierte das Tambourkorps GERMANIA Willich zum Schützenfest in historischen Uniformen auf.

Bild 9 : 100. Willicher Schützenfest

Die Zeit zwischen 1986 und 2001 verlief relativ ereignislos.

Das nächste große Ereignis für das Tambourkorps GERMANIA Willich war das 125. Willicher Schützenfest im Jahre 2010. Zu diesem Anlass haben sich die Germanen wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Neben den historischen Uniformen, die bereits beim 100. Willicher Schützenfest getragen wurden, konnten auch viele ehemalige Kameraden für einen Gastauftritt beim Willicher Schützenfest gewonnen werden. Mit dieser Verstärkung zog das Tambourkorps GERMANIA Willich zur Sonntagmorgen Parade in einer Stärke von 40 (!) Spielleuten auf den Marktplatz auf. Damit stellte die Germania die mit Abstand stärkste Truppe im gesamten Regiment. Unsere ehemaligen Kameraden waren ebenso begeistert dabei wie die aktiven Mitglieder. Damit hat sich wieder einmal gezeigt: Einmal Germane, immer Germane!

Trotz enormer Hitze von über 40°C am Sonntag zog das Tambourkorps GERMANIA Willich in kompletter Uniform mit Helm auf. Für diese Leistung wurden sie gebührend vom Publikum mit tosendem Applaus empfangen. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle den Damen der Germanen, ohne deren Unterstützung mit immer ausreichenden Getränken eine solche Leistung nicht möglich gewesen wäre.

Bild 10 : 125. Willicher Schützenfest

Einen musikalischen Meilenstein legte das Tambourkorps GERMANIA Willich mit der Aufführung eines Arrangements zu verschiedenen Filmmelodien: Highlights from Hollywood. Unter der Leitung von Guido Bohn wurde dieses eigens von ihm für die Germania arrangierte Musikstück über acht Monate lang einstudiert. Mit überwältigender Probenresonanz, unglaublicher Disziplin und fabelhafter musikalischer Entwicklung trugen alle Kameraden zum Erfolg dieser Aufführung bei. Trotz der enormen Hitze am Sontagmorgen konnten die Germanen dem König Jens Schiefer und seinen beiden Ministern Udo Schiefer und Thomas Brandt ein ganz besonderes Abschiedsgeschenk als Dank für die tolle Regentschaft überreichen. Die Resonanz beim Publikum und den Willicher Bürgern war überwältigend. An dieser Stelle möchte sich das Tambourkorps GERMANIA Willich auch bei seinem Trommelausbilder Stefan Janßen bedanken, der durch die Ausbildung der Trommler maßgeblich zum Erfolg dieses Auftritts beigetragen hat.

Bild 11 : “Highlights from Hollywood” beim 125. Willicher Schützenfest

Das Tambourkorps GERMANIA Willich nimmt auch heute noch aktiv am Willicher Schützenfest und den Festen der umliegenden Orte teil. Durch die aktive Jugendarbeit unserer Ausbilder und Mitglieder hat das Tambourkorps GERMANIA Willich keine Nachwuchssorgen. Der Fortbestand ist für die nächsten Jahre gesichert.

Die Jubiläen

Die Jubiläen

Im Jahre 1951 feierte das Tambourkorps GERMANIA Willich sein 25-jähriges Jubiläum in der Gaststätte Windhausen. Zu den Jubilaren zählten :

  • Jakob In het Panhuis
  • Wienand Dahmen
  • Jakob Verlaak
  • Hermannn Jansen

Im Jahre 1976 feierte das Tambourkorps GERMANIA Willich sein 50-jähriges Jubiläum. Dieses Fest wurde ohne viel Aufwand gefeiert. Zu den Jubilaren zählten :

  • Jakob In het Panhuis (50 Jahre)
  • Karl Heinz Bohn (25 Jahre)
  • Karl van Bökel (25 Jahre)
Bild 12 : 60. Jubiläum GERMANIA

Im Jahre 1986 feierte das Tambourkorps GERMANIA Willich sein 60-jähriges Jubiläum. Dieses Fest wurde in der Gaststätte Krücken in Willich gefeiert. Der einzige Jubilar in diesem Jahr war Jakob In het Panhuis (60 Jahre). Die Gäste wurden von Karl van Bökel begrüßt. Die Laudatio wurde vom Mitglied des Bürgerschützenvereins Fischeln Willy Schlösser gehalten. Die Glückwünsche der Stadt Willich wurden vom damaligen zweiten Bürgermeister Josef Heyes überbracht. Unter den zahlreichen Gratulanten waren seine damalige Majestät Peter IV. mit seiner Königin Rita und seinen Ministern so- wie dem Präsidenten des ASV Hans Kuhlen. Besondere Glückwünsche kamen von den benachbarten Schützenvereinen und Bruderschaften, für die das Tambourkorps GERMANIA Willich an den Schützenfesten aufspielt. Auch die befreundeten Vereine kamen von nah und fern, um dem Tambourkorps GERMANIA Willich zu seinem Jubiläum zu gratulieren. Für die musikalische Untermalung sorgte das Fanfarenkorps der Stadt Krefeld unter der Leitung von Hans Hengstberg und der Musikverein Schiefbahn.

Im Jahr 2001 steht das 75-jährige Jubiläum des Tambourkorps GERMANIA Willich an. Dieses Jubiläum wird durch einen Empfang eröffnet. Für die Mitglieder wird sich das Tambourkorps GERMANIA Willich eine Überraschung einfallen lassen. Zu den Jubilaren zählen :

  • Karl van Bökel (50 Jahre)
  • Karl Heinz Bohn (50 Jahre)
  • Manfred Wilms (25 Jahre)

Das nächste große Ereignis des Tambourkorps GERMANIA Willich war das 80-jährige Jubiläum im Jahre 2006. Dieses Fest wurde im privaten Rahmen nur für die Mitglieder des Tambourkorps GERMANIA Willich in der Gaststätte Krücken in Willich gefeiert. Es war ein sehr schönes harmonisches Fest.

Bild 13 : 80. Jubiläum GERMANIA

Am 05. Juni 2011 feierte das Tambourkorps GERMANIA Willich sein 85-jähriges Jubiläum. Die GERMANIA nahm dieses Jubiläum zum Anlass, gleichzeitig in ihr neues Vereinslokal, dem Restaurant „Haus Grootens“ einzuziehen. Neben einigen geladenen Gästenund unseren ehemaligen Kameraden waren viele Liebhaber zackiger Marschmusik an diesem Sonntagvormittag ins „Haus Grootens“ gekommen und feierten gemeinsam mit dem Tambourkorps GERMANIA Willich.

Das Tambourkorps heute

Das Tambourkorps GERMANIA Willich hat z.Z. eine Stammstärke von 35 aktiven Spielleuten.

Heinz Josef Hendricks Tambourmajor, Trommler 1965
Karl van Bökel Ehrenmajor, Geschäftsführer 1951
Karl Heinz Bohn Trommler, 1. Vorsitzender, Ausbilder 1950
Heinz Gehlen Trommler 1992
Rüdiger Hendricks Trommler, Flötist 1980
Tobias Hendricks Trommler 2000
Jochen Laukötter Trommler 2005
Dirk Linzen Trommler 1992
Dominik Linzen Trommler 2007
Helmut Linzen Trommler (1965) 1993
Christoph Schlüter Trommler 2006
Sven Schmidt Trommler 2006
Thomas Rehmann Trommler 2002
Ralf Spaan Trommler 1997
Manfred Wilms Trommler 1976
Markus Berger Flötist, stellv. Spieß, Lyraspieler 1999
Guido Bohn musik. Leiter, stellv.Tambourmajor, Ausbilder 1980
Marco Empt Flötist 2008
Niklas Empt Flötist 2008
Marco Gehlen Flötist, Schriftführer, Zeugwart 1993
Stefan Gehlen Flötist, Jugendwart 1995
Josef Greis Flötist 1952
Jan Grootens Flötist 2008
Karl Josef Grootens Flötist 1965
Peter Grootens Flötist 2003
Uwe Großklaus Flötist, stellv. Geschäftsführer 1980
Andreas Heyes Flötist 1995
Sven Holland-Moritz Flötist 2002
Sebastian Koppers Flötist 1999
Jürgen Küsters Flötist, Spieß 1980
Wolfgang Prechtel Flötist 1983
Sascha Priewe Flötist, Lyraspieler 1995
Marcel Spaan Flötist 1997
Dominic Wilms Flötist 1999
Patrick Wilms Flötist, 2. Vorsitzender, Ausbilder 1993
Freddy Kengels Lyraspieler 1990
Markus Tillmann Lyraspieler 2003

Die Verantwortlichen

Wir danken allen Beteiligten für Ihr aufopferndes und tatkräftiges Engagement. Ohne ihre Hilfe wäre der Verein nicht das, was er heute und hoffentlich auch in Zukunft darstellt : Ein Tambourkorps mit Glanz und Gloria.

Die Vorsitzenden

1939 – 1957 † Heinrich Heyer
1957 – 1959 † Anton Jansen
1959 – 1970
1972 – 1974
August Schwengers
1989 – 1991 Uwe Großklaus
1970 – 1972
1974 – 1989
1991 – 2010
Karl Heinz Bohn
ab 2010 Marcel Spaan

Die Geschäftsführer

1926 – 1953 † Hermannn Jansen
1954 – 1956 † Willy Küsters
1957 – 1959 † Anton Jansen
1960 – 2010 Karl van Bökel
seit 2010 Stefan Gehlen

Die Ausbilder

1950 – 1967 † Heinrich Heyer (Trommel)
seit 1967 Karl Heinz Bohn (Trommel)
seit 2009 Tobias Hendricks (Trommel)
1926 – 1976 † Jakob in het Panhuis (Flöte)
1974 – 1975 Heinz Schallert (Flöte)
1976 – 1990 † Willy Schlink (Flöte)
seit 1990 Guido Bohn (Flöte)
seit 1997 Patrick Wilms (Flöte)

Die Tambourmajore

1926 – 1954 † Wienand Dahmen
1954 – 1975 Karl van Bökel
1975 – 1978 Erwin Lethert
1978 – 1990 † Willy Schlink
1990 – 2009 Heinz Josef Hendricks
Seit 2009 Guido Bohn
Die Jubilare
10 Jahre Mitgliedschaft
1980-1990 Uwe Großklaus
1980-1990 Guido Bohn
1980-1990 Rüdiger Hendricks
1980-1990 Jürgen Küsters
1983-1993 Wolfgang Prechtel
1987-1997 Holger Schmidt
1990-2000 Freddy Kengels
25 Jahre Mitgliedschaft
1952-1977 Josef Greis
1955-1980 Willy Schlink †
1956-1981 August Schwengers
1957-1983 Peter Kaules †
1960-1985 Heinz Schallert
1961-1986 Hans in het Panhuis †
1961-1986 Werner Wasser
1963-1988 Heinz Josef Hendricks
1965-1990 Karl Josef Grootens
1965-1990 Helmut Linzen
1972-1997 Bernd Kirchmair
1976-2001 Manfred Wilms
1980-2005 Guido Bohn
1980-2005 Jürgen Küsters
1980-2005 Uwe Großklaus
1980-2005 Rüdiger Hendricks
1983-2008 Wolfgang Prechtel
50 Jahre Mitgliedschaft
1926-1976 Jakob in het Panhuis †
1950-2000 Karl Heinz Bohn
1951-2001 Karl van Bökel
1952-2002 Josef Greis
Die Könige des Vereins

Wir gratulieren allen unseren Zug- und Schützenkönigen zu Ihrer Würde.

Die Schützenkönige

Auf dem Schützenfest in Willich im Jahre 1975 stellten sich die Germanen wieder einmal mit neuen Uniformen dem Publikum vor. Auf dem Paradeplatz am Sonntag Morgen entstand - aufgrund der Unruhe in den Reihen des Tambourkorps - zwischen unserem  Tambourmajor Karl van Bökel und dem Platzmajor Peter van der Velden ein kleines Wortgefecht. Wie es der Zufall wollte, errang unser Tambourmajor am Nachmittag die Königswürde des ASV 1886 e.V. Willich. Damit begann für die Germanen ein unvergessliches Schützenfest.

Bild 14 : König Karl VIII. bei der Krönung

Am Abend wurde König Karl VIII. von den Germanen mit Musik und einem in dieser Größe noch nie dagewesenen Hofstaat zum Festzelt geleitet. Der Hannen Jägerzug und das Tambourkorps GERMANIA Willich fungierten in der Zeit der Regentschaft von König Karl VIII. als Königszug.

Am Montag Nachmittag fuhr unsere Majestät in einer Edelkarosse mit 4 PS durch Willichs Straßen.

Bild 15 : König Karl VIII. 1975

Erwin Lethert übernahm die Funktion des Tambourmajors von Karl van Bökel und führte als würdiger Nachfolger das Tambourkorps von diesem Zeitpunkt an. Das Tambourkorps glänzte auf diesem Schützenfest durch besonders zackige Paraden und einen sauberen Zapfenstreich.

Der zweite Schützenkönig des Allgemeinen Schützenvereins 1886 e.V. Willich, den das Tambourkorps GERMANIA Willich stellte, war Bernd Kirchmair. In seinem Königsjahr 1997/1998 amtierte er als jüngster Schützenkönig in der Geschichte des ASV Willich. Seine Regentschaft mit seiner Königin Karin bleibt den Mitgliedern des Tambourkorps in unvergesslicher Erinnerung.

Bild 16 : König Bernd und Königin Karin mit den „GERMANEN“

Der König und seine Königin erwiesen dem Tambourkorps GERMANIA eine besondere Ehre, indem es die Germanen zum Wachzug des königlichen Hauses ernannte. Als Wachzug geleitete das Tambourkorps GERMANIA das Königshaus mit seinem Gefolge an allen Tagen von der Königsresidenz zum Festzelt.

Die Königsburg entstand unter tatkräftiger Mithilfe der Mitglieder. Besonders der „Jugendsturm“ machte durch seinen überdurchschnittlichen Tatendrang auf sich aufmerksam. Dies wurde von unserer Majestät gebührend mit dem Verdienstorden gewürdigt.

Der Sonntag Morgen begann mit dem Wecken unserer Majestät nebst seiner Königin. Dies stellte eine Besonderheit dar, da das Tambourkorps GERMANIA nach langjähriger Pause erneut zu Ehren einer Schützenmajestät aus den eigenen Reihen das Wecken blies.  Beim anschließenden Frühstück mit unserem Königspaar wurden einige Anekdoten zum Besten gegeben und es war ein guter Start  für die sonntägliche Anstrengung.

Als Wachzug ließ es sich das Tambourkorps GERMANIA auch nicht nehmen, als Schützenzug an seiner Majestät vorbei zu paradieren.

Bild 17 : Der „Schützenzug“ GERMANIA

Den ersten Schützenkönig der St. Johannes Bruderschaft Niederheide 1924 e. V. stellte Patrick Wilms. An seiner Seite hatte er seinen 1. Minister Stefan Gehlen, den 2. Minister Marco Gehlen und den Königsoffizier Marcel Spaan. Zusammen bildeten Sie das jüngste Königshaus in der Geschichte der St. Johannes Bruderschaft Niederheide. Seine Regentschaft bleibt den Mitgliedern des Tambourkorps in unvergesslicher Erinnerung.

Bild 18 : Erstes Königshaus in Niederheide

Als Wachzug unterstützte das Tamboukorps GERMANIA Willich seine Majestät tatkräftig bei den Vorbereitungen auf das Fest. Besonders der Aufbau der Königsburg in der Woche vor dem eingentlichen Fest ist hier zu erwähnen. Die von Heinz und Marco Gehlen entworfene Königsburg wurde unter tatkräftiger Mithilfe der Germanen aufgebaut. Die anschließende Einweihung der Burg gab einen ersten Vorgeschmack auf das anstehende Fest.

Bild 19 : Die Germania-Burg in Niederheide

Auch den Schützen in Niederheide wird dieses Fest in Erinnerung bleiben. Die Stimmung an allen Tagen war außerordentlich gut. Unser Königshaus und der Wachzug feierten zusammen mit den Gästen und Schützen bis in die frühen Morgenstunden. Besonders das „Rudern“ und das „Rote Pferd“ werden in unvergesslicher Erinnerung bleiben. Als sich das Königshaus noch mit einem Tanz verabschiedete, gab es im Zelt kein Halten mehr.

Die Zugkönige
Jahr Zugkönig Jahr Zugkönig
1955 Hans Verlaak 1987 Bernd Kirchmair
1956 Josef Greis 1988 Hans in het Panhuis
1957 Heinrich Gaspers 1989 Guido Bohn
1958 Hans Verlaak 1990 Freddy Kengels
1959 Karl Heinz Bohn 1991 Frank in het Panhuis
1960 Josef Greis 1992 Frank in het Panhuis
1961 Theo Siemes 1993 Helmut Linzen
1962 Erich Arnd 1994 Heinz Josef Hendricks
1963 Jakob Weger 1995 Wolfgang Prechtel
1964 Heinrich Gaspers 1996 Bernd Kirchmair
1965 Hubert Siemes 1997 Uwe Großklaus
1966 Karl van Bökel 1998 Manfred Wilms
1967 Helmut Linzen 1999 Heinz Gehlen
1968 Werner Wasser 2000 Karl Heinz Bohn
1969 Helmut Linzen 2001 Marcel Spaan
1970 Hubert Siemes 2002 Markus Berger
1971 Harald Kremers 2003 Stefan Gehlen
1972 Theo Siemes 2004 Andreas Heyes
1973 Heinz Josef Hendricks 2005 Jürgen Küsters
1974 Erwin Lethert 2006 Uwe Großklaus
1975 Karl Heinz Bohn 2007 Marcel Spaan
1976 Helmut Linzen 2008 Stefan Gehlen
1977 Rudolph Hendricks 2009 Christoph Schlüter
1978 Heinz Schallert 2010 Freddy Kengels
1979 Heinz Josef Hendricks 2011 Manfred Wilms
1980 Werner Wasser 2012 Freddy Kengels
1981 Helmut Linzen 2013 Sebastian Eirmbter
1982 Rolf Tobelander 2014 Uwe Großklaus
1983 Helmut Linzen 2015 Marco Gehlen
1984 Wolfgang Prechtel    
1985 Frank Glasmacher    
1986 Werner Wasser    
Bild 20 : Germania 2010
Ausflüge und Fahrten

Roermond (1963)

Die Teilnahme an einem Wettstreit in Roermond im Jahre 1963 nutzten die Germanen für einen eintägigen Ausflug. Unter den teilnehmenden Spielleuten errangen Jakob in het Panhuis und Heinrich Heyer den zweiten Preis im Solowettbewerb Flöte. Den ersten Preis als Trommler errang Theo Siemes.

Ahrtal (1974)

Im Jahre 1974 unternahmen die GERMANEN einen eintägigen Ausflug in das schöne Ahrtal (Mayschoss). Hier wurde dem Rebensaft kräftig zugesprochen, besonders beim Besuch des Weinkellers in Mayschoss. Das Sprichwort  „Wer an der Ahr war und die Ahr sah, war nicht da“ nahmen einige Kameraden zu wörtlich.

Brüssel (1975)

Bild 21 : Rathaus und Marktplatz in Brüssel

Die erste Fahrt mit der Rheinischen Jägerkapelle ging 1975 in die Stadt der damaligen Weltausstellung  Brüssel. Hier traten die GERMANEN zum ersten Mal in grünen Jägeruniformen auf und nahmen am Festumzug durch die Stadt teil. Einer der Höhepunkte war der Besuch im Wahrzeichen der Stadt : Dem Atomium. Ein besonderes Highlight war der Besuch eines unserer Trommler in einem gewissen Etablissement. Bei seinen Kommunikationsversuchen wurde er gefragt „Allemagne?“. Unser Trommler antwortete : „Nee, ech bönn aleen!“.

Frankreich Viezon / Paris (1976)

Bild 22 : Germania in Frankreich mit grünen Jägeruniformen

Im Jahr 1976 unternahm das Tambourkorps GERMANIA Willich zusammen mit der Rheinischen Jägerkapelle die bis dahin weiteste Reise nach Viezon in Frankreich. Das Busunternehmen Brings mit Jakob (Jaque) Brings als Busfahrer begleitete die GERMANEN auf dieser Reise. Der erste Stop in Paris war verbunden mit einem mehrstündigen Aufenthalt. Besonders der Café au Lait blieb den Kameraden in Erinnerung.

Bild 23 : Germania in Viezon

Für eine Besichtigung des Eiffelturms, der Prachtstraße Champs‘Elysées und des Arc de Triomphe reichte die Zeit gerade. Nach einer kurzen Pause an der Seine ging es weiter nach Viezon. 1000km Busfahrt später kamen die GERMANEN erschöpft und durstig in Viezon an. Nach der Einweisung in die Unterkünfte blieb die folgende Erkundung von Viezon nicht ohne Folgen.

Bild 24 : Hop oder Top nach dem Festzug

Der obligatorische Festzug durch die Stadt fand am Sonntag Morgen statt. Der Festumzug glich einer Karnevalsveranstaltung am Niederrhein, so dass sich die GERMANEN sofort heimisch fühlten. Die Strapazen des Vortages waren einigen Kameraden noch anzusehen, andere konnten vom „Karneval“ nicht genug bekommen.

Der festliche Rahmen klang mit einem Wettstreit in der Stadthalle von Viezon aus. Danach wurden die Teilnehmer mit einerm fürstlichen, typisch französischen, vierstündigen Festmahl verwöhnt. Jaque nahm, in der guten Absicht für das leibliche Wohl der GERMANEN bei der Rückfahrt zu sorgen, Baguettes und Eis mit und verstaute alles im Buskühlschrank. Leider vergaß er diesen Kühlschrank einzuschalten.... Die Fahrt endete am Montag gegen Mittag, als das Tambourkorps wieder wohlbehalten in Willich ankam.

Frankreich Lille (1977)

Im Jahre 1977 nahm das Tambourkorps GERMANIA Willich im Rahmen des Kulturförderprogramms der Stadt Willich an einer Fahrt nach Lille in Frankreich teil. Auch dieses Mal traten die GERMANEN erneut mit der Rheinischen Jägerkapelle in grünen Jägeruniformen auf. Der kulturelle Austausch mit den europäischen Nachbarn stand bei dieser Fahrt im Vordergrund. Die Hauptattraktion war die Teilnahme am Festumzug durch die Stadt.

Bild 25 : Germania in Lille 1977
Bild 26 : Der Reiter ohne „Pferd“

Neben den Verpflichtungen blieb jedoch genug Zeit, um dem Spaß an der Sache gebührend zu frönen. Einer der Spielleute wollte bei dem Festzug als Vorreiter fungieren. In Ermangelung eines Pferdes entschied man sich kurzerhand für einen Esel. Leider ließ die Sportlichkeit dieses Kameraden beim Besteigen des Esels sehr zu wünschen übrig. Besonders seine Hose bekam dies zu spüren.

Der Besuch zweier Kameraden in einem gewissen Amüsement endete mit dem Verlust des Personalausweises. Dieser wurde den entsprechenden Kameraden vom Servicedienst der Post nachgeschickt.

Auffach (1979 , 1980, 1985)

Bild 27 : Der Tiroler Hof in Oberau

1978 wurden die Germanen von der Trachtenkapelle Auffach zum Talfest nach Auffach in die Wildschönau eingeladen. Dieser Einladung folgte man gern. Nach einer 12-stündigen Fahrt kamen die Germanen am Abend wohlbehalten in Auffach an. Für die Unterkunft wurden Zimmer im Tiroler Hof gebucht.

Bild 28 : Die „Flotten Zwei“

Nach der langen und anstrengenden Fahrt stand den Kameraden der Sinn nach Kurzweile. Auf der Suche, sich die Zeit zu vertreiben, wurde man in der Fips-Bar fündig. Was sich dort abspielte, bleibt der Fantasie des Lesers überlassen. Der Heimweg ging einher mit dem Morgengrauen. Beim Hotel angekommen wurden sie von den Daheimgebliebenen mit „Hallo“ begrüßt. Die Zeit zum Schlafen war sehr knapp bemessen, da bereits um 10.00 Uhr zum Frühschoppen auf der Terrasse des Hotels gerufen wurde. Unter den Klängen der „Flotten Zwei“ kam die richtige Stimmung auf.

Der Frühschoppen endete jäh, als sich die Germanen um 14.00 Uhr für den Festumzug beim Talfest bereit machen mussten. Den Abend verbrachte man im Festzelt mit den einheimischen Gästen und Musikern. Am Montag wurde die Heimreise angetreten. Dies war jedoch nicht der letzte Besuch in Auffach. Im Jahre 1980 wurden die Germanen erneut zum Talfest eingeladen und auch diesmal nahmen die Kameraden diese Einladung dankend an. Lediglich von unseren Damen kam ein Veto, das jedoch sehr schnell entkräftet wurde. Sie wurden einfach mitgenommen. Auch diese Reise ging in die Annalen ein. Bei dieser Fahrt chauffierte uns unser Haus und Hof-Busunternehmen Brings. Der letzte offizielle Besuch in Auffach war 1990 zum 60. Geburtstag von Peter Weißbacher, dem Dirigenten der Trachtenkapelle Auffach. Die Germanen statteten dem Geburtstagskind einen Gratulationsbesuch ab. Als besonderes Geschenk wurde der Große Zapfenstreich vorgetragen. Solist an der Trompete war Josef(Jupp) Jürgens.

Lingen an der Ems (1981)

1981 fuhren die Germanen im Auftrag der Hannen Brauerei nach Lingen an der Ems, um dort am Festzug teilzunehmen. Auch bei dieser Fahrt begleiteten uns unsere Damen.

Bad Hönningen (1982)

1982 wurde eine Tagestour nach Bad Hönnigen zur Hillebille (4000 mm unter der Erde) unternommen. Voraussetzung für die Teilnahme war absolute Trinkfestigkeit, die verschiedene Kameraden eindrucksvoll bewiesen. Durch die Teilnahme unserer Jugend war das Amüsierlager zweigeteilt. Der zugegebenermaßen weitaus kleinere Teil war mit der Aufsicht über die Einhaltung des Jugendschutzes beauftragt. Die Aufsichtspersonen konnten daher die Reise auch nicht so genießen wie die anderen Kameraden. Die ließen es sich jedoch nicht nehmen, die Reise in vollen Zügen zu genießen. Zum Abfahrtstermin wurden noch zwei Kameraden vermisst, die dann vom Vorstand eingesammelt werden mussten. Danach konnte die Heimreise vollständig angetreten werden.

Iserlohn (1982, 1988)

Zur 250-Jahr-Feier der Stadt Iserlohn wurden die Germanen von Heinz Tenbusch, einem Gönner des Vereins, eingeladen. Er war zu dieser Zeit als Major bei der Luftwaffe der Bundeswehr in Iserlohn stationiert. Die Unterbringung des Korps erfolgte in der Flak-Kaserne. Der Weckruf „Germania aufsteh´n“ beendete die für viele allzu kurze Nacht. Einigen war der Weckruf jedoch nicht laut genug und so entschloss man sich, diesen noch lautstarker zu wiederholen. Auch hier gingen wieder Kameraden verloren, die jedoch bereits am nächsten Mittag im Stadion in Iserlohn wieder auftauchten. Dort fand die Musikshow der teilnehmenden Musikformationen statt. Ein besonderes Ereignis waren die musizierenden Fallschirmspringer der Bundeswehr und die dänische Mädchenkapelle die Helsingór Pigegarde. Der anschließende Festumzug über 7 km verging bei strahlendem Sonnenschein wie im Fluge. Die Hitze war fast unerträglich, aber die begeisterten Zuschauer am Straßenrand entschädigten für diese Strapazen. Auch hier konnten die Germanen wieder ihre Internationalität unter Beweis stellen; es wurde mit Kapellen aus unterschiedlichen Nationen intoniert. Das einheimische Bier war nicht zu vergleichen mit dem rheinischen Altbier. Nach jedem 5. Bier machte sich die Blase bemerkbar, der Alkohol jedoch nicht. Im darauf folgenden Jahr waren die Germanen erneut zu Gast in Iserlohn. Diesmal folgten sie einer Einladung der Bundeswehr.

Steubenparade New York 2000

2000 : Dieses Jahr stellte auch für Germania Willich etwas Besonderes dar, denn die Germanen haben sich einen lang ersehnten Traum erfüllt: Die Reise zur „German-American Steuben Parade“ nach New York City! Die 22 Spielleute und deren Frauen und Freundinnen sparten etwa zwei Jahre dafür und am 9. September 2000 war es schließlich soweit: Abflug mit der Lufthansa ab Düsseldorf nach New York!

Nach einem sehr angenehmen Flug landeten die Spielleute am 10. September wohlbehalten auf dem Flughafen Newark (New Jersey). Bereits der erste Tag wurde zu einer Erkundungstour zum Broadway, dem Rockefeller Center und der Fifth Avenue unter Leitung der bewährten Reiseleitung von Frau Kluttig und ihrem Sohn Frank. Der Höhepunkt des Tages war der Besuch auf dem Empire State Building mit seiner atemberaubenden Aussicht. Am nächsten Tag stand eine deutschsprachige Stadtrundfahrt mit den Zielen, „Flat Iron Building“, dem ältesten Hochhaus der Stadt, China Town und dem Financial District auf dem Programm.

Am Dienstag folgte eine Bootstour mit der Circle Line rund um die Insel Manhattan über den Eastriver, Hudson-River und vorbei an Staten Island und der Freiheitsstatue.

Bild 29 : Der Hudson-River mit der Brooklyn Bridge

Am gleichen Abend ließen es sich einige Kameraden nicht nehmen, sich ein Baseball-Spiel der „New York Yankees“ gegen die „Toronto Blue Jays“ im „Yankee Stadium“ anzusehen. Vor dem Besuch stand jedoch eine Einkaufstour, bei der sich diese Kameraden mit den entsprechenden Fanartikeln versorgten.

Bild 30 : New York Yankees VS. Toronto Blue Jays

Mittwochs ging es nach Harlem, wo eine Gospelmesse in der „Mount Moriah Baptist Church“ besucht wurde. Nach der Rückkehr ins Howard Johnson Plaza Hotel an der 8th Avenue/51st Street, nur wenige Gehminuten vom Broadway und vom Times Square entfernt, wurde die freie Zeit zu weiteren individuellen Erkundungstouren und vor allem zum Shopping genutzt. Dabei machte sich vor allem der ungünstige Dollarkurs schmerzlich bemerkbar. New York als musikalische Metropole lud an diesem Abend einige Kameraden zum Besuch des Musicals „Stomp“ ein.

Abends sollte der Große Zapfenstreich mit dem Musikverein TV Orken am Rockefeller Center intoniert werden. Dies wurde durch den Besuch des Vizepräsidenten Al Gore, der ausgerechnet an diesem Abend in der „Radio City Music Hall“ eine Wahlveranstaltung abhielt, unmöglich gemacht, da – man glaubt es kaum - nicht genügend Polizisten zur Verfügung standen. Auch der Versuch, den Zapfenstreich an der St. Patricks Cathedral aufzuführen, wurde unterbunden. Hier waren die Pechfackeln der Neusser Schützen der Grund : In New York muss offenes Feuer genehmigt werden. Unverrichteter Dinge zogen die Germanen dann ab und trafen sich in einem Argentinischen Restaurant, um bei einem hervorragenden Menü den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Die Jugend zog es nach dem Essen noch in die Hooters-Bar. Die Getränke spielten dabei eine eher untergeordnete Rolle.

Bild 31 : Hooters Bar

Am Morgen des folgenden Tages ging es mit der U-Bahn zur „City Hall“ zum Bürgermeister-empfang. Der Bürgermeister konnte jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich erscheinen. Die Stimmung war gut und das Tambourkorps GERMANIA Willich wurde freundschaftlich empfangen. Der Präsident des Steuben-Komitees erkundigte sich eingehend nach der Ehrenbürgermeisterin der Stadt Willich Frau Käthe Franke, die ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend war. Die besten Genesungswünsche wurden den Germanen mit auf den Weg gegeben.

Am Folgetag war es dann soweit: Die 43ste Steubenparade stand auf dem Programm. Zuerst ging es zur „St. Patrick´s Cathedral“ zum Festgottesdienst, der vom Bischof persönlich celebriert wurde. Danach nahmen die Frauen ihre Plätze auf der Tribüne ein. Die Spielleute nahmen ihre Position in der Paradeaufstellung ein – als musikalischer Auftakt der 7. Division. Es war ein erhabenes Gefühl hinter der Fahne der Stadt Willich mit dem Marsch „Regimentsgruß“ über die Fifth Avenue zu marschieren. Der Festzug führte nach Yorkville, dem ehemals deutschen Viertel der Stadt. Von dort ging es sofort zurück zum Hotel, wo die Koffer bereits gepackt bereitstanden. Der Bus fuhr vor und es ging im Galopp zum „John F. Kennedy Airport“. Auch der Rückflug über Frankfurt verlief problemlos - die Germanen kamen glücklich und erschöpft in Düsseldorf an.

Bild 32 : Germania Willich in USA 2000
Internationales Musikfestival Salou / Spanien 2003

2003 : Auch dieses Jahr sollte etwas Besonderes für das Tambourkorps Germania Willich bereithalten. Sie folgten einer Einladung zum internationalen Musikfestival in Salou in Spanien. Die 20 teilnehmenden Spielleute mit deren Frauen, Freundinnen und Kindern machten sich am 17. Oktober 2003 mit dem Bus nach Spanien auf.

Bild 33 : Auf nach Salou

Am Sonntag und Montag standen Konzerte an der Strandpromenade in Salou auf dem Programm. Das Wetter am Sonntag wollte erst nicht ganz mitspielen, aber pünktlich zum Auftritt hörte der Regen auf und die Sonne verwöhnte die Germanen mit ihren Abendstrahlen. Zusammen mit dem Spielmannszug Hochstadt, dem Tambourkorps „Frisch Auf“ Kalkum und dem Musikverein Rheintreue Serm zogen die Musiker zum Promenadenkonzert in Salou.

Am Dienstag wurde das Kind im Manne bedient. Es ging zum 2. größten Vergnügungspark in Europa : Port Aventura. Die Germanen verbrachten einen ereignisreichen und kurzweiligen Tag mit Shows, Wildwasser- und Achterbahn.

Bild 34 : Shrek und die roten Teufel

Die Halloween-Tage mit ihren Shows und Animationen taten ihr übriges zu einem unvergesslichen Tag. Shrek, Popey, Vampire und Hexen sowie die Addams Family waren extra angereist, um die Germanen zu sehen.

Bild 35 : ... die Addams Family

Bei einer Reise an die Costa Dorada darf natürlich auch ein Besuch in Barcelona nicht fehlen. So machten sich die Germanen am Mittwoch auf in die Stadt des Fußballs und der Olympiade. Die Rambla wurde ebenso bewundert wie die kunstvoll gestalteten Bauwerke von Gaudi und das Hard Rock Café am Plaza de Cataluna.

Bild 36 :Die Markthallen von Barcelona

Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Empfang beim Bürgermeister der Stadt Tarragona. Die teilnehmenden Musiker wurden im Diplomatenzimmer der Stadt empfangen, in dem sonst nur Staatsgäste und König Juan Carlos residieren. Es war eine große Ehre und Anerkennung in einem solch ehrfürchtigen Rahmen empfangen zu werden.

Bild 37 : Germania im Diplomantenzimmer in Tarragona

Das Tambourkorps GERMANIA Willich bedankte sich für die Ehre mit einem hervorragenden Konzert auf der Rambla von Tarragona.

Bild 38 : Auf der Rambla in Tarragona

Als der Abschied am Samstag morgen näher rückte, machte sich ein wenig Wehmut breit. Da jedoch neue Freundschaften zu den anderen teilnehmenden Vereinen geschlossen wurde, die auch über die Zeit des Aufenthalts in Salou hinaus andauern werden, fiel der Abschied nicht zu schwer. Die Tour war geprägt von Kameradschaft, Disziplin musikalisch gelungenen Auftritten. Die nächste Tour ist bereits in Planung ...

Bild 39 : Germania am Strand von Salou
Die Auftritte

Die Schützenfeste

Das Tambourkorps GERMANIA Willich nimmt seit 1927 aktiv am Schützenfest des Allgemeinen Schützenvereins 1886 e.V. Willich teil. Damit sind die Germanen zu einem festen Bestandteil des Willicher Schützenfestes geworden. 1952 nahmen die Germanen am ersten auswärtigen Schützenfest nach dem Krieg in Krefeld-Ost teil. Es folgten Schützenfeste in Bockum, Oppum, Fischeln und Linn. Auch heute spielt das Tambourkorps GERMANIA Willich noch auf dem Schützenfest in Fischeln auf. Ebenfalls sind die Germanen in Linn - mit einigen Unterbrechungen - noch immer präsent. Die Teilnahme am Schützenfest in Schiefbahn nähert sich dem 50-jährigen Jubiläum, da auch hier seit 1956 ohne Unterbrechung teilgenommen wird. Das Gleiche gilt für die Hohenschaft Niederheide, deren Schützenfest das Tambourkorps GERMANIA Willich seit nahezu 50 Jahren musikalisch untermalt. In der jüngsten Vergangenheit kamen die Schützenfeste in Neuwerk-Hoven Bettrath, Büttgen-Vorst, Kleinenbroich und das Schützenfest in Mönchenlgadbach-Dahl hinzu. Alle anderen Angebote hätte das Tambourkorps GERMANIA Willich gerne angenommen, musste aber aus Zeitgründen ablehnen. Dies untermauert auf eindrucksvolle Weise, dass exaktes Auftreten, saubere Paraden, ein zackiger Zapfenstreich und hohes musikalisches Niveau besonders beim Publikum und den Schützenfestveranstaltern sehr geschätzt werden.

Die St. Martins -Züge

Seit 1953 nimmt das Tambourkorps GERMANIA Willich regelmäßig am St. Martins-Umzug in Willich teil. Auch auf den Martinsumzügen auf der Willicher Haardt und der Wilicher Heide spielte das Tambourkorps in früheren Zeiten einige Male auf. Die Kinder in Schiefbahn erfreuten sich ebenfalls viele Jahre an der musikalischen Untermalung. Die Hohenschaft Niederheide wird auch heute noch musikalisch begleitet. Seit jüngster Zeit zählt auch der St. Martins-Zug in St. Toenis und Königshof zu den festen Terminen.

Sonstige Auftritte

Das Tambourkorps GERMANIA Willich spielt auch regelmäßig zu privaten Zwecken auf. Egal, ob bei grünen, Silber- oder Goldhochzeiten, Taufen, Familienfesten, Geburtstagen oder einfach nur mal so; die Germanen werden immer wieder gern verpflichtet und verstehen es, jedes Fest mit Musik zu bereichern.

Musik liegt in der Luft

Das Repertoire

Das Tambourkorps GERMANIA Willich ist ein reines Marsch-Tambourkorps. Konzertante Stücke spielen eine untergeordnete Rolle. Aus diesem Grund besteht das Repertoire auch hauptsächlich aus Märschen. Die hier aufgeführten Märsche können fast alle mit der Blasmusik gespielt werden. Das Repertoire wird in jedem Jahr um ca. 2 Märsche erweitert.

Repertoire Tambourkorps GERMANIA Willich 1926

Alte Kameraden

Alte Kameraden Swing

Army of the Nile

Arosa

Badonviller

Berliner Luft

Bozner Bergsteiger Marsch

Colonel-Bogey-Marsch

Das Lieben bringt groß Freud

Dem Land Tirol die Treue

Egerländer Volksweisen

Felsenfest (Hans Honegger)

Frohes Spiel

Furchtlos und Treu

Geburtstagsmarsch

Germania Marsch (Gustav Keil)

Germania@TV

Glück Auf

Goldene Trompeten

Gruß an Böhmen

Gruß an Kiel

Grüße aus dem Egerland

Heute und Morgen
Highland Cathedral
Highlights from Hollywood

In die weite Welt

In Harmonie vereint

In treuer Kameradschaft

In Treue fest

Jagdgeschwader Richthofen

Kitzbühler Standschützen

König Karl Marsch

Mars der Medici

Mein Regiment

Mit Elan Marsch

Mit Sang und Klang

Morgen Polka

Musikantenlaune

Musketier-Marsch

National Emblem

Patria Marsch

Prager Leben

Preussens Gloria

Regimentsgruß

Revue Marsch

Rheinklänge

Roland Marsch

Ruetz Marsch

Saint Triphon

Schönfeld-Marsch

Scotland the Brave

Schwabengruß

The great little Army

The Green Berets

The Standard of St George

The Rose of Kelvingrove

Treu zur Musik

Tübinger Marsch

Uschi Polka

Waidmannsheil

Alte Kameraden

Alte Kameraden Swing

Army of the Nile

Arosa

Badonviller

Berliner Luft

Bozner Bergsteiger Marsch

Colonel-Bogey-Marsch

Das Lieben bringt groß Freud

Dem Land Tirol die Treue

Egerländer Volksweisen

Felsenfest

Frohes Spiel

Furchtlos und Treu

Geburtstagsmarsch

Germania-Marsch

Glück Auf

Goldene Trompeten

Gruß an Böhmen

Gruß an Kiel

Grüße aus dem Egerland

Heute und Morgen

In die weite Welt

In Harmonie vereint

In treuer Kameradschaft

Jagdgeschwader Richthofen

Kitzbühler Standschützen

König Karl Marsch

Mars der Medici

Mein Regiment

Mit Elan Marsch

Mit Sang und Klang

Morgen Polka

Musikantenlaune

Musketier-Marsch

National Emblem

Patria Marsch

Prager Leben

Preussens Gloria

Regimentsgruß

Revue Marsch

Rheinklänge

Roland Marsch

Ruetz Marsch

Saint Triphon

Schönfeld-Marsch

Schwabengruß

The great little Army

The Green Berets

The Standard of St George

Treu zur Musik

Tübinger Marsch

Uschi Polka

Die Ausbildung

Seit Bestehen des Tambourkorps GERMANIA Willich wird die Ausbildung durch Mitglieder aus den eigenen Reihen durchgeführt. Wurden die Märsche früher noch durch „abschauen von den Fingern“ weitergegeben, so wird seit 1953 jeder Flötist auf Noten ausgebildet. Seit geraumer Zeit sind auch die Ausbildung in Notentheorie und die Harmonielehre ein fester Bestandteil der Flötenausbildung. Jeder Spielmann wird im wöchentlichen Einzelunterricht von 45 Minuten in die Welt der Musik eingeführt. Einmal wöchentlich findet die Gesamtprobe statt, auf der das Gelernte angewendet werden kann. Nur so kann der hohe musikalische Anspruch und das hohe musikalische Niveau aufrechterhalten werden, welches die Anhänger und Gönner des Vereins so sehr schätzen.

An dieser Stelle sei unseren amtierenden, aber auch unseren ehemaligen Ausbildern ein herzlicher Dank ausgesprochen. Sie alle erklärten sich bereit, dieses nicht immer einfache Amt mit Leib und Seele, aber auch mit viel Geduld und Ausdauer auszuüben. Zu nennen sind :

  • Heinrich Heyer (Trommel)
  • Karl Heinz Bohn (Trommel, amtierend)
  • Thomas Rehmann (Trommel, amtierend)
  • Tobias Hendricks (Trommel, amtierend)
  • Jakob in het Panhuis (Flöte)
  • Heinz Schallert (Flöte)
  • Willy Schlink (Flöte)
  • Guido Bohn (Flöte, amtierend))
  • Patrick Wilms (Flöte, amtierend))
Danksagung

Zum Abschluss dieser Chronik sei allen, die zum Wohle und guten Gedeihen unseres Tambourkorps GERMANIA viel Zeit und Arbeitskraft zur Verfügung gestellt haben, an dieser Stelle ein herzliches Wort des Dankes gesagt.

Wir hoffen und wünschen, dass sich auch in Zukunft immer wieder Leute finden werden, die das im Jahre 1926 begonnene Werk fortsetzen.

Die Verstorbenen des Vereins

Wir gedenken in Verehrung und Dankbarkeit unserer im 2. Weltkrieg Gefallenen sowie aller seit Bestehen des Vereins verstorbenen Mitglieder.

1939-1945 Johann Bruins
1939–1945 Jakob Meier
1939–1945 Johann Küsters
1939–1945 Wilhelm Buissilot
1935 Andreas Gaspers
1935 Wilhelm Engels
1941 Jakob Jansen
1943 Wilhelm Bommers
1953 Hermannn Jansen
1953 Matthias Kirsch
1954 Helmut Greis
1958 Wilhelm Jansen
1960 Hans Verlaak
1960 Gerhard Küsters
1965 Jakob Verlaak
1966 Wienand Dahmen
1968 Hubert Wefers
1969 Heinrich Gaspers
1975 Josef Pöllen
1988 Anton Jansen
1991 Hans in het Panhuis
1993 Karl van Bökel sen.
1996 Jakob in het Panhuis
1996 Peter Hansen
1999 Hans Küsters
2006 Willy Schlink
200? Peter Kaules
2013 Karl van Bökel
2015 Helmut Linzen